JULIE STEARNS (USA)

Die amerikanische Schauspielerin, Regisseurin, Performance- Künstlerin und Theaterpädagogin Julie Stearns entwickelt und kuratiert seit 2003 zahlreiche Theaterproduktionen in unterschiedlichen Bereichen. Dabei sind ihr Kernthema Grenzerfahrungen, die – stets auf das Wesentliche reduziert – in Interaktion mit dem Zuschauer hautnah erfahrbar gemacht werden. Seit 2004 schreibt Stearns auch eigene Texte für ihre Theaterproduktionen. 2013 gründete sie das Ensemble groundzero performance, das seit 2015 als Verein only connect! e.V. agiert. Mit »Takeshi Verschwunden« feierte das Ensemble 2014 sein Debüt.

Eine enge Zusammenarbeit verbindet Stearns u.a. mit dem Ballett im Revier Gelsenkirchen, dem Bildenden Künstler Jürgen Staack, Miriam Michel (Performance-Gruppe dorisdean) Ye Mimi (Poetry-Film Künstlerin, Taiwan) und Raphaël Coumes-Marquet vom Semperoper Ballett.

Des Weiteren trat sie in Lesungen wie »Not that it was Beautiful: Poetry of Anne Sexton« gemeinsam mit Esther Keil für Unrock Essen 2013 auf, moderierte die Tanzimprovisation »Tanz à la Carte« u.a. in Hellerau und inszenierte »Warten auf Godot« an der Rü-Bühne Essen. An der Semperoper Dresden war sie 2017 und 2018 für das Tanz-Krimidinner »Tod im Tutu« zu Gast und verfasste das Libretto für das in 2019 uraufgeführte Ballett „Alice – Eine Reise ins Wunderland“ an der Semper Zwei.