JULIE STEARNS (USA)

Die aus Cleveland/Ohio (USA) stammende Schauspielerin, Regisseurin, Performance-Künstlerin und Theaterpädagogin Julie Stearns leitet seit dem Jahr 2003 zahlreiche Theaterproduktionen. Stearns gründete an der Universität Duisburg- Essen die Theatergruppe only connect!. Dabei sind ihr Kernthema Grenzerfahrungen, die – stets auf das Wesentliche reduziert – in Interaktion mit dem Zuschauer hautnah erfahrbar werden. Stearns ist passionierte Autorin und schreibt seit 2004 eigene Texte für ihre Theaterproduktionen.

Auf der Suche nach neuen Formen von Kreation und Provokation gründete sie 2013 das Ensemble groundzero performance, das seit Mitte des Jahres 2015 als Verein unter dem Namen only connect! e.V. agiert. Dabei rückt sie Identität und Sinn hinter unserer sich ständig im Wandel befindenden Gesellschaft in den Fokus. Mit „Takeshi Verschwunden“ – ihrem Erstlingswerk für die Gruppe – feierte das Ensemble 2014 sein Debüt. 2016 wurde das Projekt “See Translation…” in Anlehnung an und in Kooperation mit der taiwanesischen Künstlerin Ye Mimi umgesetzt. Zu Kooperationspartnern gehörten in der Vergangheit das Ballett im Revier (Musiktheater Gelsenkirchen), Jürgen Staack (Bildender Künstler, Düsseldorf), Miriam Michel (dorisdean, Bochum) und Raphael Coumes-Marquet (Semperoper Dresden).

Zu weiteren Projekten gehören das Mitwirken in der Lesung “Not that it was Beautiful: Poetry of Anne Sexton“ zusammen mit Esther Keil (Unrock Essen, 2013) sowie Tanzimprovisation in “Tanz a la Carte“ (Hellerau, Europäisches Zentrum der Künste Dresden, 2013 – 2017) und zuletzt “Tod im Tutu” (Semperoper Dresden, 2017-2018). Momentan arbeitet Stearns als Autorin für die 2019 vom Semperoper-Ballett-Ensemble unter Raphael Coumes-Marquet zur Premiere anstehenden Inszenierung von „Alice in Wonderland“.