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Warten auf Godot (Samuel Beckett)

03. Juli 2021 (18.00 Uhr) – Freilichtbühne Mülheim an der Ruhr
04. Juli 2021 (18.00 Uhr) – Freilichtbühne Mülheim an der Ruhr
Dimbeck 2A, 45470 Mülheim | Eintritt/Reservierung: Der Hut geht rum!
25. Juli (16.00 Uhr) – Landungsbrücken Frankfurt (Kultursommergarten in der Milchsackfabrik)
Gutleutstraße 294, 60327 Frankfurt am Main | Eintritt|Reservierung  
Warum tun wir Tag um Tag das Gleiche, immer wieder? Auf wen oder was warten Wladimir und Estragon eigentlich, warum begegnen sie Pozzo und Lucky, und das gleich zwei Mal. Wie in der Jazz-Musik überlässt Samuel Beckett dem Zuschauer in seinem Klassiker des absurden Theaters selbst die Wahl: was nehme ich mit von “Godot” und wer ist das? Worauf warte ich selbst in meinem Leben, wird dieses Etwas jemals kommen und viel wichtiger: spielt es überhaupt eine Rolle worauf ich warte oder kommt es vielleicht nicht vielmehr darauf an, dass ich es tue: warten…?
Das Theaterensemble only connect! präsentiert Samuel Becketts Klassiker in einer exklusiven Neuinszenierung von Julie Stearns (USA), welche seit 2018 ein regelmäßig wechselndes Publikum in NRW begeistern darf. Das Warten ist Teil der Covid-Zeit. Genau wie die Protagonisten Estragon und Wladimir warten auch die Menschen in Zeiten von eingeschränktem öffentlichen Leben auf das, was da noch kommen soll. Die Inszenierung zeigt die grotesken, witzigen aber auch unerträglichen Seiten dieses Wartens, die den Menschen spätestens seit dem Jahre 2020 mehr als vertraut sein dürften.
Regie & Dramaturgie: Julie Stearns
Spiel: Timo Knop, Alexander Kupsch, Guido Molina, Johannes Ullrich, Oscar Koch

OLEANNA (David Mamet)

25.09.2021, 19.30 Uhr – Premiere! – Rü Bühne Essen
26.09.2021 – 18.00 Uhr – Zweite Show – Rü Bühne Essen
Girardetstraße 10, 45131 Essen | Reservierung / 14 Euro (12 Euro ermässigt) TBA
Dozent John steht kurz vor seiner Revision zur Professur durch das Berfungsskommittee der Universität. Als die verunsicherte Studentin Carol jedoch sein Büro betritt, um Hilfe beim Verständnis von Vorlesungsinhalten zu bekommen, gerät seine akademische Welt aus den Fugen.
Was genau ist ein „terminus technicus“? – Carols erste Zeilen zeigen: Das Gefälle in Sprachkompetenz bestimmt den Verlauf des Kommunikationsgeschehens von Beginn an. Eine von Selbstzweifeln geplagte Studentin im Sinne einer modernen Antigone steht hier einem wortgewandten Dozenten gegenüber; eine Parabel für die Machtdysbalancen unserer immer noch von maskuliner Hegemonialität geprägten Gesellschaft. Mamets bewusstes Spiel mit den allzu menschlichen und ambivalenten Überschneidungen der Sprechakte, die mehr als nur zwei Geschlechterfronten erzeugen,zeigen: die Positionen von John und Carol sind in sich sind beide nachvollziehbar, begründet und sogar #relatable. Als Zuschauer ergreifen wir abwechselnd Partei für die Figuren, nur um im nächsten Moment unsere Meinung gleich wieder zu ändern. Der Text stellt allerdings eine kunstvoll gestrickte Falle, die uns zu einer Positionierung und schwierigen Entscheidung zwingt. 
only connect! rückt mit der Produktion von David Mamets Oleanna die Frage in den Vordergrund, wie genau sich das sogenannte #mansplaining manifestiert. Wie kommuniziert #Mann, wie #Frau? Wer hat #Recht und kann man das eigentlich immer so genau sagen?
Regie: Julie Stearns
Es spielen: Aless Wiesemann (Carol) | Alexander Kupsch (John)

Die WAZ berichtet: Kooperation only connect! & Rü Bühne

Die Kooperation schreitet fort und erhält mit der Premiere von Warten auf Godot ihren offiziellen Startschuss mit der ersten Produktion von only connect! exklusiv in der Rü Bühne Essen. Die WAZ berichtet: https://www.waz.de/staedte/essen/neuer-verein-soll-ruettenscheider-theater-verjuengen-id215253337.html  

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